Meine Ziele

Ist die Samtgemeinde Ostheide gut aufgestellt für die drängenden Fragen der Zukunft? Ich sehe da noch viel Luft nach oben.

Veränderungen und Mut zu neuen Wegen ist notwendig - und dafür stehe ich!

Frischen Wind

Unsere Demokratie lebt vom Austausch unterschiedlicher Meinungen und Haltungen. Daher ist es nie gut, wenn eine Partei oder Person, egal von welcher Partei, zu lange regiert. Deshalb ist es mir wichtig, daß es in der Ostheide eine Veränderung im Rathaus gibt. Daneben ist es auch schlichtweg Zeit für ein "Petra statt Peter" - es braucht mehr Frauen an der Spitze.

Dabei vertrete ich die Einstellung: Gutes Erhalten, Schlechtes besser machen. Ich möchte mir unvoreingenommen die Arbeit in der Samtgemeinde anschauen, die ich ja aus zehn Jahren Kommunalpolitik auch schon recht gut kenne. Und dann werde ich gemeinsam mit allen Akteuren nach Wegen suchen - für die Umsetzung innovativer Ideen und neuer Strukturen. 

Ich freue mich auf eine konstruktive und kreative Zusammenarbeit mit unserer gut aufgestellten Verwaltung.

Kommunikation

Ich stehe für eine Gesprächskultur auf Augenhöhe. Alle Ratsmitglieder müssen gleichermaßen in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Die Debattenkultur der letzten Jahre unter allen Fraktionen im Kreistag zeigt, was möglich ist. Diskussionen mögen dann mal länger dauern, die Ergebnisse sind dann aber tragfähiger.

Ich möchte auch mit den Bürger*innen mehr ins Gespräch kommen. Eine Beteiligung der Einwohner*innen an den Entscheidungsprozessen ist nach meiner Einschätzung der Schlüssel gegen Politikverdrossenheit. Die Menschen wollen in ihrer Expertise ernst genommen und berücksichtigt werden.

Aktuelle politische Themen und Beschlüsse sollen offen ud transparent kommuniziert werden. Zu diesem Zweck muss die Homepage der Samtgemeinde aktualisiert, eine Social-media-Präsenz aufgebaut und das Mitteilungsblatt "Heidekurier" modernisiert werden.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema für das ich als Grüne mit Herzblut stehe. Nachhaltigkeit zu Leben ist ein Bereich, welchen wir nicht nur auf Bundesebene angehen können, sondern auch in der Kommunalpolitik relevanter ist denn je. Ein Hauptaugenmerk lege ich dabei auf klimaneutrales Bauen und Sanieren. In der Vergangenheit sind Chancen bei öffentlichen Bauten nicht konsequent genutzt worden – z.B. wurde keine Photovoltaik auf dem Feuerwehrhaus-Neubau in Reinstorf installiert. Als Samtgemeindebürgermeisterin möchte ich zudem vor allem die Beschaffungsrichtlinien in der Samtgemeinde-Verwaltung überprüfen. Hier muss der Grundsatz „Lokal first“ gelten.

Miteinander

Wir leben im direkten Wirkungskreis der Hansestadt Lüneburg. Umso wichtiger ist es den dörflichen Charakter zu erhalten und gleichzeitig eine gute Infrastruktur anzubieten. Ich möchte mich daher dafür einsetzen, dass die Dörfer der Samtgemeinde in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben – mit Wiesen, Wäldern und Landwirtschaft drum herum. Das Leben in der Ostheide muss sowohl für Jung und Alt attraktiv sein. Daher unterstütze ich zukünftige Angebote für Kinder und Jugendliche und möchte Mehrgenerationsprojekte ins Leben rufen. Zudem spreche ich mich klar für die Förderung von Bildungseinrichtungen aus – der Ausbau von Kinderbetreuungs-plätzen und Ganztagsschulen ist ein zentrales Thema für mich.

Umwelt und Natur

Das Leben in der Ostheide sollte nicht nur für uns Menschen schön und lebenswert sein, sondern auch für Tiere und Pflanzen. Daher möchte ich mich zukünftig mehr für Blühstreifen und blühende Verkehrsinseln auf Samtgemeindegrund einsetzen. Zudem soll auch zukünftig auf den Einsatz von Pestiziden im öffentlichen Raum verzichtet werden. Landwirtschaftliche Flächen sollen erhalten bleiben und nicht zu Bauland umgewandelt werden. Zudem möchte ich das Radwege-Netz in der Samtgemeinde weiter ausbauen.

Neue Perspektiven

Die GRÜNEN stehen für eine soziale und ökologische Transformation - das heißt, unsere Gesellschaft, unser Zusammenleben und auch unser Umgang mit den Ressourcen der Erde muss sich ändern. Wir müssen im Großen wie im Kleinen, global und lokal die Voraussetzung schaffen, um ein gutes Leben für alle Menschen zu ermöglichen.

Hierzu ist auch und gerade die Kommune vor Ort gefordert. Hier werden Gesetze und Beschlüsse in die Realität umgesetzt und so muss alles auf den Prüfstand. Ich will einen Klimavorbehalt für alle Entscheidungen einführen, also wie bei den Finanzen schauen, was haben die Vorhaben jeweils für Auswirkungen. Nützen oder schaden sie dem Klima? - dies muss eine zentrale Frage werden.

Ich stehe aber auch für eine neue Art der Politik, denn es geht nicht nur um Inhalte sondern auch um die Art und Weise, wie Politik gemacht wird. Hier will ich mehr Offenheit, Transparenz und lebendiges Miteinander erreichen.